Patientenakademie - Klinikum Offenbach

 

Patientenakademie am Sana Klinikum Offenbach

Das Vortragsprogramm

Lichtdurchflutete Eingangshalle des Klinikum Offenbach

Unserer Patientenakademie informiert Sie über wichtige medizinische Themen und Krankheiten. Moderne Behandlungsmöglichkeiten werden verständlich vermittelt. Und nach den Vorträgen nehmen sich unsere Experten genügend Zeit, um mit Ihnen über Ihre persönliche Fragen zu sprechen und Sie individuell zu beraten.

Veranstaltungsbeginn: jeweils um 18.00 Uhr
Ort: Helmut-Nier Saal I + II, Klinikum Offenbach


Eine Anmeldung zur Teilnahme vorab ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei!

 

Januar

Dienstag, 13. Januar, 18.00 Uhr

Das Hüftgelenk: Wie lange hält meine Hüftprothese?


  • Termin: Dienstag, 12. Januar, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten: Sektionsleiter Endoprothetik Dr. med. Patrick Mouret /
    Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Richard Sellei
    Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie
  • Thema: Das Hüftgelenk: Wie lange hält meine Hüftprothese?

Die Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes gehört zu den erfolgreichsten Operationsverfahren der letzten Jahrzehnte. Der quälende Arthroseschmerz kann damit sehr gut behandelt werden. Nach einer ausgereizten konservativen Behandlung ist die Prothese für viele ein Segen. Ein Kunstgelenk hat jedoch in der Regel eine begrenzte Lebensdauer. Der Wechsel ist eine Frage der Zeit. Wann steht er an?

Zum Glück meist später als vermutet. Denn die Aussage, ein künstliches Hüftgelenk halte nur zehn bis 15 Jahre, stimmt heute nicht mehr. Viele Patienten leben damit 20 Jahre oder sogar länger ohne Beschwerden. Erfahrene Mediziner, verbesserte Operationstechniken und hochwertiges Material machen dies möglich. Trotzdem gab es 2011 in Deutschland etwa 25.000 Wechseloperationen an der Hüfte. Weil in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Patienten ein neues Hüftgelenk bekamen, nimmt auch die Zahl der Zweiteingriffe zu – meist aus Altersgründen. Die beiden Referenten stellen moderne OP- und Prothese-Möglichkeiten vor und erörtern dabei auch Gründe für ein Implantatversagen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Dienstag, 26. Januar, 18.00 Uhr

Bluthochdruck, was kann ich selber tun?
  • Termin: Dienstag, 26. Januar, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referentin:   Chefärztin Prof. Dr. med. Kirsten de Groot
    Klinik für Nieren-, Bluthochdruck- und Rheumaerkrankungen      
  • Thema: Bluthochdruck: Was kann ich selbst beitragen?

Etwa ein Viertel der deutschen Bevölkerung ist von Bluthochdruck betroffen, bei den über 50-Jährigen schon fast jeder Zweite. Die Erkrankung verursacht nur selten Beschwerden, so dass etwa die Hälfte der Hochdruckkranken gar nichts von ihrem, Problem wissen. Und von denen, die sich ihrer Hochdruckerkrankung bewusst sind, wird etwa die Hälfte nicht ausreichend behandelt. Unbehandelter Bluthochdruck kann zu schweren gesundheitlichen Komplikationen, wie z.B. zu Nierenschäden bis hin zum Nierenversagen, führen. Begünstigt werden auch Herzerkrankungen und Durchblutungsstörungen.

Deshalb ist es entscheidend, zu lernen, wie man seinem Bluthochdruck wirksam selbst begegnen kann. Dazu gehören das regelmäßige Messen und Protokollieren der Blutdruckwerte, regelmäßige körperliche Ausdauerbewegung, salzarme Ernährung, konsequente Einnahme eventuell verschriebener Medikamente und Besprechung möglicher Nebenwirkungen mit dem behandelnden Arzt.

Prof. Dr. Kirsten de Groot stellt in ihrem Vortrag einfach umzusetzende Lebensstiländerungen und medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten vor. Anschließend steht sie den Zuhörern für Diskussion und persönlich gerne zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Februar

Dienstag, 02. Februar, 18.00 Uhr

Erektionsstörungen

  • Termin: Dienstag, 2. Februar, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal, Erdgeschoss
  • Referent: Oberarzt Dr. med. Michael Probst
  • Thema: Klinik für Urologie und Kinderurologie

Erektionsstörungen treten mit zunehmendem Alter häufiger auf. Betroffen sind etwa ein bis zwei Prozent der 40-jährigen Männer und ca. 15 bis 20 Prozent der 65-jährigen. Erektionsstörungen können entweder ohne erkennbare Ursache, oder als Folge einer anderen Erkrankung, z. B. einer Zuckererkrankung (Diabetes mellitus), einer Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose), einer Nervenerkrankung (Polyneuropathie) oder eines Bluthochdrucks, auftreten. Zudem kann eine Erektionsstörung als Folge der Einnahme von verschieden Medikamenten (bei Bluthochdruck, Antidepressiva etc.) auftreten.

In seinem Vortrag bespricht Oberarzt Dr. Probst die erektilen Dysfunktionen wie Potenz-, Erektionsstörungen und Impotenz und erklärt wie man diese erkennen und behandeln kann.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 16. Februar, 18.00 Uhr

Genitalkarzinome: Warum sind sie so schwer zu entdecken?

  • Termin: Dienstag, 16. Februar, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: CA Prof. Dr. med. Christian Jackisch, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Thema: Genitalkarzinome: Warum sind sie so schwerzu entdecken?

Die frühzeitige Entdeckung von Karzinomen und deren Vorstufen im weiblichen Genitale hat maßgeblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung und die Behandlungschancen der Krebserkrankung. Deshalb ist die gesetzliche Früherkennung für die Mehrheit der weiblichen Bevölkerung kostenfrei. Leider nutzen diese Möglichkeit weiterhin zu wenige Frauen.

Prof. Dr. Christian Jackisch stellt Möglichkeiten der Früherkennung dar und steht im Anschluss seines Vortrages gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 23. Februar, 18.00 Uhr

Was leisten Botox, Filler und Co. in der Gesichtsästhetik?
  • Termin: Dienstag, 23. Februar, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Prof. Dr. med. Henrik Menke
    Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie
  • Thema: Was leisten Botox, Filler und Co. in der Gesichtsästhetik?

Ein faltenfreies Gesicht und frisches Aussehen – das wünschen sich immer mehr Frauen aber auch Männer. Spritzen oder Injektionsbehandlungen versprechen ganz ohne Operation wahre Wunder. Doch die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Materialen ist für den Laien unübersichtlich und unverständlich. Prof. Dr. Menke, beschäftigt sich seit vielen Jahren im Rahmen der ästhetischen Medizin mit der Thematik.

Er gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Substanzen und Indikationen, aber auch über mögliche Risiken bei ihrer Anwendung.

Gerne steht Prof. Menke im Anschluss für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

März

Montag, 07. März, 18 Uhr

Ernährung und Krebs

  • Termin: Montag, 7. März, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten:Oberärztin Dr. med. Ulrike Wauer, Initiatorin der Veranstaltung und Koordinatorin des Darmzentrums

    Prof. Dr. med. Christian Jackisch, Chefarzt der Frauenklinik am Sana Klinikum und Vorsitzender der Hessischen Krebsgesellschaft e.V.

    Oberarzt Dr. med. Dieter Klein, Leiter der Diabetesstation, Klinik für Gastroenterologie, Stoffwechselkrankheiten und Internistische Onkologie

    Leitende Oberärztin Dr. med. Christine Stier, Klinik für Adipositas- und Metabolische Chirurgie

    Ernährungsberaterin Stefanie Neitzel, Klinik für Gastroenterologie, Stoffwechselkrankheiten und Internistische Onkologie

  • Thema: Ernährung und Krebs

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 8. März, 18:00 Uhr

Das Kreuz mit dem Kreuz: Moderne Möglichkeiten der Neurochirurgie an der Wirbelsäule
  • Termin: Dienstag, 8. März, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Peter-T. Ulrich, Neurochirurgische Klinik und Ambulanz
  • Thema: Das Kreuz mit dem Kreuz: Moderne Möglichkeiten der Neurochirurgie an der Wirbelsäule

Je älter wir werden, umso häufiger führen Abnutzungserscheinungen im unteren Abschnitt der Wirbelsäule zu einem Bandscheibenproblem. Daraus folgt oft ein Wirbelgleiten und eine Verengung des Wirbelkanals. Es entsteht Druck auf die Nervenwurzeln und ihre Durchblutung wird beeinträchtigt. Unangenehme Kribbelempfindungen, Schwäche, Schmerzen, oder gar Taubheitsgefühle der Beine sind die Folge. Die Lebensqualität kann dadurch stark beeinträchtigt sein vor allem dann, wenn die schmerzfreie Gehstrecke sich immer mehr verkürzt und die Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule zunehmen.
Vielen dieser Patienten kann heute durch eine mikrochirurgische Operation, bei der der Wirbelkanal erweitert und eventuell auch ein oder mehrere Bewegungssegmente stabilisiert werden, dauerhaft geholfen werden.
Der Referent PD Dr. med. habil. Peter T. Ulrich, Chefarzt der Neurochirurgischen Klinik und Ambulanz, erläutert in seinem Vortrag allgemeinverständlich, wie eine Diagnose richtig gestellt wird und in welchen Fällen eine neurochirurgische Operation sinnvoll ist. Er geht dabei auch auf mögliche Risiken und Chancen für die Patienten ein.

Im Anschluss steht der Sana Experte gerne für Fragen und soweit möglich auch für individuelle Beratungen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

 


Dienstag, 15. März, 18.00 Uhr

Multiple Sklerose: Wie geht es mit mir weiter?

  • Termin: Dienstag, 15. März, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Ltd. Oberarzt Dr. med. Karl-Heinz Henn, Klinik für Neurologie
  • Thema: Multiple Sklerose: Wie geht es mit mir weiter?

Multiple Sklerose – kurz MS – ist die häufigste chronische Erkrankung des Nervensystems bei jüngeren Menschen. In Deutschland geht man von ca. 120.000 erkrankten MS-Patienten aus. Wenn noch vor 20 Jahren die Möglichkeiten zur Beeinflussung des Krankheitsverlaufs sehr begrenzt waren, so gehört die Multiple Sklerose heute zu den neurologischen Erkrankungen, bei denen sich in den letzten Jahren neue, wirksame Behandlungsansätze ergeben haben und weitere ergeben werden.

Oberarzt Dr. Henn leitet am Sana Klinikum Offenbach die MS Sprechstunde. In seinem Vortrag im Rahmen der Patientenakademie am Klinikum informiert er über die Erkrankung, den Verlauf und die Bedeutung der MS für das Leben des Patienten. Er zeigt auf, welche Ziele Patient und Arzt in der Behandlung haben und was beide gemeinsam im Krankheitsverlauf tuen können. Wie lassen sich Beschwerden lindern oder sogar vermeiden? Diese und andere Fragen beantwortet Dr. Henn gern und steht Anschluss seines Vortrages auch für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 22. März, 18.00 Uhr

Alkoholabhängigkeit und andere Süchte: Was ist normal?
  • Termin: Dienstag, 22. März, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Dr. med. Till Glauner, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Thema: Alkoholabhängigkeit und andere Süchte: Was ist normal?

Abhängigkeitserkrankungen gehören zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Durchschnittlich ein Drittel der in psychiatrischen Kliniken aufgenommenen Patienten in Deutschland ist suchterkrankt. In Folge des Nikotinkonsums sterben jedes Jahr 130.000 Menschen in Deutschland, an den Folgen von Alkoholmissbrauch jährlich 74.000 Menschen, durch Heroin Konsum sind es etwa 1.200 Personen.

Stoffgebundene Abhängigkeit wird als Krankheit angesehen und auch als solche behandelt.
Die Grenzen zwischen Genuss und Schädigung durch psychotrope Substanzen sind fließend. Die Patientenakademie erläutert die verschiedenen Formen der Suchterkrankungen und legt dabei  einen Schwerpunkt auf den Alkoholmissbrauch, da Alkohol die mit Abstand am weitesten verbreitete psychotrope Substanz ist. Wegen der vielen durch Alkohol hervorgerufenen Folgeerkrankungen sind alkoholgeschädigte Patienten oft auch von somatischen Störungen betroffen. Dies gilt auch und gerade für ältere Patienten, bei denen die möglichen Folgeerkrankungen nicht in direktem Zusammenhang mit Alkohol- oder Medikamentenmissbrauch gesehen bzw. übersehen werden.

Eine Diskussion ist ausdrücklich erwünscht. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

April

Dienstag, 12. April, 18.00 Uhr

Vom Leisten- bis zum Nabelbruch: Aktuelles aus der Hernienchirurgie


  • Termin: Dienstag, 12. April, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: OA Dr. med. T. Haist, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Thema: Vom Leisten- bis zum Nabelbruch: Aktuelles aus der Hernienchirurgie

In Deutschland sind jährlich etwa 200.000 Menschen von einem Bauchwandbruch – sogenannte Hernie - betroffen. Deren Versorgung gehört mit 10 bis 15 Prozent aller Operationen zu den häufigsten Eingriffen der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Die meisten Brüche treten dabei im Bereich der Leiste auf.

Minimalinvasive Operationsverfahren (Schlüssellochtechnik) und moderne Kunststoffnetze haben die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren deutlich verbessert. Das eingesetzte Operationsverfahren kann heute den individuellen Gegebenheiten des Patienten angepasst werden, so dass bei der Hernienchirurgie von einer „maßgeschneiderten Operation“ gesprochen werden kann.

 Oberarzt Dr. Thomas Haist wird über die Entstehung von Hernien und die von ihnen ausgehenden Risiken informieren. Er erläutert anschaulich, wann welche Weichteilbrüche behandelt werden sollten und welche Behandlungsmethoden heute möglich sind.

 Im Anschluss an die Veranstaltung wird Dr. Haist gerne für Rückfragen zur Verfügung stehen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!


 

Dienstag, 19. April, 18.00 Uhr

Schlaganfall: Erkennen und behandeln
  • Termin: Dienstag, 19. April, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Prof. Dr. med. Erwin Stark, Klinik für Neurologie
  • Thema: Schlaganfall: Erkennen und behandeln

Bei rechtzeitiger Behandlung kann ein Schlaganfall in vielen Fällen geheilt oder zumindest die Folgen gelindert werden. Obwohl weitgehend bekannt ist, dass bei einem Schlaganfall „die Uhr tickt“ und jede Minute zählt, kommen nach wie vor viele Betroffene nicht sofort in die Klinik. Leider suchen viele Betroffene erst dann ein Krankenhaus auf, wenn es für eine Behandlung der Ursachen schon zu spät ist.

 Ziel jeder Schlaganfallbehandlung ist es, den Blutfluss in dem verstopften Gehirngefäß wieder herzustellen. Seit vielen Jahren steht hierfür ein Medikament zur Verfügung, mit dem das Gerinnsel sehr häufig aufgelöst werden kann. Versagt diese Behandlung, steht seit über einem Jahr eine neue Methode zur Verfügung. Dabei wird über ein Blutgefäß in der Leiste mit einem kleinsten Drahtgitter das Gerinnsel aus dem Gehirngefäß herausgezogen. Kommt ein Patient mit Schlaganfallverdacht ins Krankenhaus, muss die Behandlung so schnell wie möglich beginnen. Dazu informiert der Rettungsdienst die Klinik noch vor Eintreffen des Patienten. Ohne diese rechtzeitige Behandlung gehen Minute für Minute unwiderbringlich Nervenzellen im Gehirn verloren, die dauerhafte und oft schwere Behinderungen nach sich ziehen.

Prof. Dr. Stark Chefarzt der Klinik für Neurologie und Stroke Unit, informiert detailliert über dasrichtige Handeln beim Erkennen der ersten Anzeichen, über die medizinischen Hintergründe und Behandlungsmöglichkeiten bis hin zur wirksamen Nachsorge eines Schlaganfalls – gerne steht er im Anschluss an die Veranstaltung für weitere Rückfragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 26. April, 18.00 Uhr

Jeder Tropfen ist zu viel: Was tun bei Harninkontinenz der Frau?
  • Termin: Dienstag, 26. April, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referentin: Oberärztin Dr. med. Ulrike Matthes, Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Thema: Jeder Tropfen ist zu viel: Was tun bei Harninkontinenz der Frau?

    In Deutschland leiden mehr als fünf Millionen Frauen an ungewolltem Urinverlust und/oder Senkungen und sind im täglichen Leben dadurch oft in hohem Maße eingeschränkt. Dies betrifft nicht nur ältere, sondern Damen auch junge Frauen, z.B. im Anschluss an eine schwere Geburt.

    Inkontinenz ist leider immer noch ein Tabuthema. Aus Schamgefühl und Sorge, in der Gesellschaft unangenehm aufzufallen, ziehen sich viele Patienten aus dem sozialen Leben zurück. Viele der Betroffenen vertrauen sich noch nicht einmal ihrem behandelnden Arzt an. Und dies, obwohl bei etwa 90 Prozent aller Betroffenen Heilung, zumindest aber eine deutliche Besserung durch eine adäquate Therapie möglich wäre.

    Die häufigste Inkontinenzform ist, neben dem Harndrang, die sog. Belastungsinkontinenz, also der ungewollte Urinverlust beim Husten, Niesen, Lachen und bei körperlicher Bewegung.

    Im Rahmen der Patientenakademie werden die Ursachen der Inkontinenz dargestellt und insbesondere die Therapieformen besprochen. Neben konservativer Therapie wie Beckenbodentraining, Biofeedback, Elektrostimulationsverfahren und Pessaren sind auch operative Therapien, wie zum Beispiel Bandeinlagen, sehr hilfreich.

    Im Rahmen ihres Vortrages stellt Dr. Ulrike Matthes, Oberärztin im Kontinenzzentrum der Frauenklinik am Klinikum Offenbach, konservative sowie operative Therapien zur Behandlung der weiblichen Inkontinenz vor und steht gerne für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

          Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

          Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Mai

Achtung Programmänderung!
Der Vortrag:
Narkose: Wie geht das?,
findet am 01. Nov. 2016 statt.


Dienstag, 10. Mai, 18.00 Uhr

Therapiemöglichkeiten bei Erkrankung der Schilddrüse: Immer gleich OP?

  • Termin: Dienstag, 10. Mai, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten: Dr. med. Tilmann Kirchner und
                       Ltd. Oberarzt Dr. med. Fabian Schön
                       MVZ Nuklearmedizin in Kooperation mit der
                       Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Thema:       Therapiemöglichkeiten bei Erkrankung der Schilddrüse:
                       Immer gleich OP?

Gemeinsam beleuchten am Dienstag, 10. Mai, um 18 Uhr im Helmut-Nier-Saal des Saa Klinikums Offenbach erstmals zwei Mediziner unterschiedlicher Fachrichtungen im Rahmen der Patientenakademie gemeinsam alle wichtigen Gesichtspunkte bei der Behandlung von Schilddrüsen-Erkrankungen. Oberarzt Dr. Tilmann Kirchner (Medizinisches Versorgungszentrum Nuklearmedizin) stellt die verschiedenen Erscheinungsformen der Krankheit, Diagnoseverfahren und die Möglichkeiten ihrer konservativen Therapie dar. Der leitende Oberarzt Dr. Fabian Schön (Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie) wird die operativen Behandlungsmethoden erläutern und Zuhörerfragen dazu auch sofort klären.

Die walnussgroße Schilddrüse trägt maßgeblich zu unserem Wohlbefinden bei, indem sie wichtige Hormone produziert, die unterschiedliche Körperfunktionen aufrechterhalten und unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen. Gerät die Drüse außer Kontrolle und produziert sie zu wenig oder zu viel Hormone, spricht man von einer Unter- bzw. Überfunktion der Schilddrüse. Millionen Deutsche leiden an Krankheiten der Schilddrüse und weit mehr als 100 000 Patienten müssen jährlich an der Schilddrüse operiert werden.

Häufigste Ursache für eine Schilddrüsen-Operation sind Schilddrüsen-Knoten, die als Spätfolge eines Jodmangels auftreten und zu einer Vergrößerung der Schilddrüse führen können. Während winzige Vergrößerungen keinerlei Beschwerden verursachen, kommt es bei mehrere Zentimeter großen Knoten zu Schluckbeschwerden oder zu einem Druckgefühl auf der Luft- oder Speiseröhre.

Die Befürchtung, hinter dem Knoten könnte sich eine bösartige Erkrankung verbergen, ist zwar nur in seltenen Fällen begründet, muss aber immer ernst genommen werden. Deshalb werden die beiden Fachärzte auch ausführlich die mit einem bösartigen Knoten verbundenen Risiken, das Für und Wider einer operativen Behandlung und die heute verfügbaren operativen und konservativen Behandlungsoptionen erläutern.

Im Anschluss an die Veranstaltung stehen Dr. Schön und Dr. Kirchner gerne für Rückfragen zur Verfügung stehen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die eigentlich für den Temin geplante Patientenakademie „Narkose: Wie geht das?“ findet am 01. November 2016 statt.


Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 24. Mai, 18.00 Uhr

Gesichtsschmerz

  • Termin: Dienstag, 24. Mai, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten: Chefarzt Prof. Dr. med. Dr. Constantin Landes /
    Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Peter-T. Ulrich
    Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in
    Kooperation mit der Klinik für Neurochirurgie
  • Thema: Gesichtsschmerz

 Gesichtsschmerz äußert sich in vielen unterschiedlichen Formen: kurzzeitig oder lang anhaltend, wie ein Peitschenhieb plötzlich einschießend, unregelmäßig, brennend, bohrend oder stechend. Manche Patienten sind von den Schmerzen derart geplagt, dass ihr Lebensmut vollständig zu schwinden droht.

 Zurückzuführen sind Gesichtsschmerzen häufig auf Zahn- und Munderkrankungen, Kieferhöhlenentzündungen, dem chamäleonhaften Kiefergelenksschmerz und dem atypischen Gesichtsschmerz, deren Ursache in vorangegangenen  Operationen mit eventuellen  Mikrotraumen am Nerven liegen kann. Bei Kiefergelenksproblematiken (kraniomandibulärer Dysfunktion) kann  es sich um Bindegewebsschmerzen (Muskelfaszien), aber auch arthrogene Schmerzen handeln.

 Doch nicht nur die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie beschäftigt sich intensiv mit Gesichtsschmerzen, sondern auch die Neurochirurgie. Denn Schmerzen im Gesicht können von den Nerven ausgehen, wie beispielsweise bei der Trigeminusneuralgie. Derartige Erkrankungen erfordern eine große diagnostische und therapeutische Erfahrung. Dann können Sie  in vielen Fällen sehr erfolgreich behandelt werden.

 Gerade bei diesen sehr belastenden Beschwerden arbeiten die beiden Chefärzte – Prof. Dr. Dr. Constantin Landes (Klinik für Mund-, Kiefer – und Gesichtschirurgie) und Privatdozent Dr. med. habil. Peter T. Ulrich (Klinik für Neurochirurgie) – fachübergreifend besonders eng zusammen, um diese im Kopfbereich angesiedelten Leiden erfolgreich zu behandeln. Vor einem Jahr wurde die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie eröffnet, die von Prof. Dr. Dr. Landes erfolgreich geleitet wird.

 Auf Basis dieser engen interdisziplinären Zusammenarbeit  stehen deshalb gleich zwei Chefärzte am Dienstag, 24. Mai um 18 Uhr im Sana Klinikum zur Verfügung, um alle Interessierten ausführlich über den Gesichtsschmerz zu informieren und Erscheinungsformen, Ursachen und Therapiemöglichkeiten vorzustellen. Im Anschluss beantworten sie gerne auch Zuhörerfragen.

 Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!



 

Juni

Dienstag, 7. Juni, 18.00 Uhr

Ist etwas nicht in Ordnung mit meinem Po - was kann ich tun?

  • Termin: Dienstag, 7. Juni, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Oberarzt Dr. med. Gustavo Klaebisch / Facharzt Dr. med Till Wöhleke / Oberarzt Markus Mann
    Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Thema: Ist etwas nicht in Ordnung mit meinem Po - was kann ich tun?

Beschwerden am Darmausgang kommen weitaus häufiger vor, als es die davon Betroffenen selbst vermuten. Umso größer sind dann die Hemmungen, einen Arzt aufzusuchen, „bloß weil´s im Po mal juckt oder kneift“. Tatsächlich erweisen sich solche Symptome in den meisten Fällen als ungefährlich. Aber spätestens, wenn die unangenehmen Reizungen länger andauern oder sogar neue Begleitsymptome auftreten wie Blutungen, Eiterentleerung oder Fieber, ist ärztlicher Rat dringend geboten, weil sie Anzeichen einer schweren, gefährlichen Erkrankung sein könnten.

Die Patientenakademie des Sana Klinikums Offenbach lädt am Dienstag, 7. Juni 2016 um 18 Uhr alle Interessierten zu einem Vortrags- und Gesprächsabend in den Helmut-Nier-Saal, Ebene 0, ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Sensibilisierung der Zuhörer für Beschwerden am After, ihre Ursachen und Möglichkeiten zur konservativen oder operativen Behandlung, aber auch zur Vorbeugung im Rahmen alltäglicher Reinigungs- und Ernährungsgewohnheiten.

Denn hinter den Beschwerden können sich Verdauungsprobleme wie Verstopfung oder auch Durchfall verbergen, sie können aber auch durch Erkrankungen wie zum Beispiel Hämorrhoiden, akute Abszesse, chronische Analfisteln, Fissuren oder Analvenenthrombosen verursacht worden sein. Besonders wichtig ist eine genaue Diagnose vor allem, um besonders schwerwiegende Erkrankungen mit Sicherheit ausschließen oder aber rasch und fachkundig behandeln zu können – vom Ekzem über Infektionen oder einem Morbus Crohn bis hin zum bösartigen Anal- oder Kolonkarzinom.

 Von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie werden die Oberärzte Dr. Gustavo Klaebisch und Markus Mann sowie Facharzt  Dr. Till Wöhleke die vielschichtigen Ursachen von typischen Symptomen, die Wege zu ihrer präzisen Diagnose und die zur Verfügung stehenden Therapiewege erläutern. Im Anschluss an die Veranstaltung stehen die Ärzte gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich

 

Dienstag, 14. Juni, 18.00 Uhr

Hilfe, ich habe schon wieder Kopfschmerzen. Was kann ich tun?

  • Termin: Dienstag, 14. Juni, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Oberarzt Dr. med. Thomas Skoberne, Klinik für Neurologie
  • Thema: Hilfe, ich habe schon wieder Kopfschmerzen. Was kann ich tun?

Fast jeder Mensch kennt Kopfweh. Zumeist ist es nicht gefährlich. Treten Kopfschmerzen wiederholt oder gar chronisch auf, so können sie die Lebensqualität der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. In der Werbung wird oft der Eindruck vermittelt, es gäbe eine einzige Tablette für alle Arten von Kopfschmerzen. Dies trifft allenfalls für gelegentlich auftretende Beschwerden zu. Bei ständig vorhandenen oder regelmäßig wiederkehrenden Kopfschmerzen ist es jedoch dringend erforderlich, deren Art und Ursache festzustellen und sie zielgerecht zu behandeln.
Vor allem bei plötzlich auftretenden Kopfschmerzen, aber auch bei einer länger bestehenden Problematik ist es wichtig, eine genaue Diagnose zu stellen. Dann ist es zumeist möglich, Abhilfe zu schaffen. Doch in welchen Fällen ist es erforderlich, bei Kopfschmerz einen Arzt zu konsultieren? Wann ist es ein gefährlicher Schmerz? Welche Behandlungsstrategien gibt es für mich?
Diese und andere Fragen werden im Rahmen der Patientenakademie in einem Vortrag über das Thema Kopfschmerz, seine Ursachen und mögliche Behandlungsstrategien behandelt.
Im Anschluss an den Vortrag steht Ihnen Dr. Skoberne für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Der Vortrag ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Dienstag, 21. Juni, 18.00 Uhr

Diabetes Typ 2 (Zuckerkrankheit): Rückbildung durch metabolische Chirurgie

  • Termin: Dienstag, 21. Juni, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Ltd. Oberärztin Dr. med. Christine Stier
    Klinik für Adipositas Chirurgie undMetabolische Chirurgie
  • Thema: Diabetes Typ 2 (Zuckerkrankheit): Rückbildung durch metabolische Chirurgie

    Die Adipositas, im Volksmund auch geringschätzig als „Fettsucht" bezeichnet, gehört zu den größten Epidemien des 21. Jahrhunderts. Denn die Zahl der übergewichtigen und adipösen Menschen hat sich seit 1980 weltweit schon verdoppelt, und es liegen zahlreiche Untersuchungs- und Forschungsergebnisse war, die verlässliche Aussagen über Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten erlauben. Im Rahmen der „Patientenakademie" des Sana Klinikums Offenbach informiert die Fachärztin für Chirurgie und Ernährungsmedizin, Dr. Christine Stier, zu Einzelheiten dieses komplexen Krankheitsbildes.

     Laut Weltgesundheitsorganisation WHO waren im Jahr 2014 weltweit mehr als 1,9 Milliarden Menschen übergewichtig, von diesen wiederum über 600 Millionen adipös. Nach dem sich die Zahl der übergewichtigen Menschen in Europa in den letzten 30 Jahren verdreifacht hat, geht man heute davon aus, dass im Jahr 2030 mehr als 50 Prozent der europäischen Bevölkerung eine adipöse Erkrankung hat. Hinzu kommt, dass viele Betroffene nicht den Zusammenhang zwischen Adipositas und deren Folgeerkrankungen kennen und zudem ein fehlendes Bewusstsein für das eigene Körpergewicht haben. Bereits jetzt wird das Gesundheitssystem zunehmend mit Adipositas-assoziierten Begleiterkrankungen konfrontiert, wie beispielsweise Diabetes mellitus, Schlafapnoe, arterielle Hypertonie, Herzerkrankungen, Lebererkrankungen, Schlaganfall, Lungenembolie, Asthma bronchiale, Arthritis, Infertilität und Krebs.

     Adipositaschirurgie bietet aktuell die einzige therapeutische Chance, das Körpergewicht nachhaltig zu senken und gleichzeitig Begleiterkrankungen zurückzudrängen: zu 92 Prozent den Diabetes Typ 2, zu 75 Prozent hohen Bluthochdruck, zu 96 Prozent die erhöhten Lipidwerte, und bei dem Schlafapnoesyndrom wurde sogar eine Besserungsquote von 98 Prozent erreicht. Im Vergleich zur rein medikamentösen Therapie des Typ2 Diabetes und auch der weiteren metabolischen Begleiterkrankungen kann die Adipositaschirurgie damit weit bessere Erfolge vorweisen. In den USA gilt deshalb schon ein BMI (Body Mass Index) ab 30 kg/m2 als Indikation für eine operative Therapie eines Diabetes mellitus Typ 2.

     Das Sana Klinikum Offenbach möchte regional dazu beitragen, dass auch in Deutschland die bestehenden Informationsdefizite zu diesem Themenkomplex abgebaut werden, und lädt zu der Veranstaltung deshalb herzlich alle Interessierten ein.

     Im Anschluss an den Vortrag steht Dr. Stier für weitere Fragen gerne zur Verfügung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Der Vortrag ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Juli

Dienstag, 5. Juli, 18.00 Uhr

Ticks und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern: Was ist noch normal?

  • Termin: Dienstag, 5. Juli, 18.00 Uhr
  • Ort:Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Dr. med. Matthias Bollinger
    Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums Offenbach Neuropädiatrie / SPZ
  • Thema: Ticks und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern: Was ist noch normal?

Verhält sich mein Kind auffällig oder fällt sein Verhalten auf? Und wenn ja, wem? Handelt es sich um das Verhalten im Rahmen einer „normalen“ Entwicklung, das man tolerieren sollte? Oder ist das Kind in seiner Entwicklung gefährdet?

kinder jeden Alters müssen heute vielfältige Einflüsse und Reize verarbeiten, sich daran adaptieren. Sie stehen mehr denn je unter Beobachtung, familiär, im nachbarschaftlichen Umfeld, den Freunden der Familie und professionell durch Kinderkrippe (U3), Kindergarten und Schule.

Doch wie können Eltern herausfinden, ob das Verhalten ihres Kindes auffällig oder noch normal ist? Und wann sollten Eltern sich unbedingt fachkundigen Rat einholen?

Im Rahmen der Patientenakademie wird Dr. Bollinger erläutern, wo das Normale endet und das Kranke beginnt. Warum Gelassenheit für Eltern heutzutage wichtiger ist denn je und wer im Zweifelsfall eine Anlaufstelle für Hilfe ist. Im Anschluss an den Vortrag steht Ihnen Dr. Bollinger für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Dienstag, 12. Juli, 18.00 Uhr

Pathologie: Eine etwas andere Führung

  • Termin: Dienstag, 12. Juli, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten: CÄ Dr. med. S. Braun, Pathologie
  • Thema: Pathologie: Eine etwas andere Führung

Wer „Pathologie“ hört, denkt an Krimiserien und an Ermittlungen, die ohne die medizinischen Helfer im Kittel nicht zur Aufklärung kämen. Pathologie – das klingt nach Tatort und nach Jan Josef Liefers, der sich als ermittelnder Pathologe Börne durch das Münsterland kämpft. Wenn Dr. Susanne Braun, Chefärztin der Pathologie am Sana Klinikum Offenbach, „Tatort“ hört lächelt sie nur, denn mit dem Fernseh-Klischee hat die Arbeit in der Pathologie des Sana Klinikums Offenbach wenig zu tun.

„98 Prozent meiner Patienten leben“, sagt Dr. Braun. Zwar führt die Pathologie auch  Obduktionen verstorbener Patienten  in dem sog. Obduktionssaal  (der ein wenig so aussieht wie bei Tatort-Pathologe-Börne)  durch, doch kämpfen Dr. Braun und ihr Team hauptsächlich für die Lebenden. Die Pathologen sind ein wichtiger Partner für die Operateure bei der Bekämpfung von Tumoren.  Ganz im Stil eines Spezialermittlers werden die Pathologen von den Ärzten des Klinikums hinzugezogen, um z.B.  zu klären, ob ein Tumor gut- oder bösartig ist oder ob das Ausmaß der Operation ausreichend war bzw. noch weitere Gewebe / Organe entfernt werden müssen, um den Patienten zu heilen. Diese und andere Fragen werden binnen weniger Minuten bei laufender Operation, also während der Patient noch in Narkose liegt, durch die Pathologen geklärt.

„Wir engagieren uns genau wie alle anderen Ärzte im Klinikum dafür, wie wir Leben retten können,“ erläutert Dr. Braun. „ Da es dabei eben häufig um Krebs geht, sind wir dem Tod vielleicht ein Stückchen näher als manch andere.“ Trotzdem:  Die Pathologie hilft Lebenden. Das heißt, jede Krebsdiagnose wird von einem Pathologen gestellt und ist sowohl für die Wahl der Therapie als auch die Prognose des Patienten entscheidend. Damit der Patient seine Erkrankung besser verstehen kann, bietet die Pathologie Sprechstunden an. Ein Angebot, das rege angenommen wird.

 

Was macht ein Pathologe?

 Am 12. Juli haben interessierte Bürger die Gelegenheit, Einblick in das Tätigkeitsfeld des Pathologen am Sana Klinikum Offenbach zu nehmen und vor Ort den Weg von der Gewebeprobe bis hin zur abschließenden mikroskopischen Diagnose zu verfolgen.

Dr. Braun wird nach einer kurzen Einführung zusammen mit ihrem Team aus Ärzten und Medizinisch-Technischen Laborassistenten im Rahmen einer Institutsführung die Bereiche der Pathologie, die speziellen Arbeitsschritte und Methoden erläutern.

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich unter der Rufnummer 069 8405-3356

 

August

Dienstag, 30. August, 18.00 Uhr

Das Kniegelenk: Möglichkeiten und Grenzen der Endoprothetik

  • Termin: Dienstag, 30. August, 18.00 Uhr
  • Ort:Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten: Sektionsleiter Endoprothetik Dr. med. Patrick Mouret /
    Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Richard Sellei
    Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie
  • Thema: Das Kniegelenk: Möglichkeiten und Grenzen der Endoprothetik

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

September

Dienstag, 13. September, 18.00 Uhr

Adipositaschirurgie: Langfristige Effekte auf gewichtsbedingte Erkrankungen
  • Termin: Dienstag, 13. September, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referentin: Oberärztin Sophia Theodoridou, Klinik für Adipositas Chirurgie und Metabolische Chirurgie
  • Thema: Adipositaschirurgie: Langfristige Effekte aufgewichtsbedingte Erkrankungen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 27. September, 18.00 Uhr

Hirnblutung: Was steckt dahinter, was wird daraus?

  • Termin: Dienstag, 27. September, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. habil. Peter-T. Ulrich, Neurochirurgische Klinik und Ambulanz
  • Thema. Hirnblutung: Was steckt dahinter, was wird daraus

 „Wie ein Blitz aus heiterem Himmel“ – so empfinden viele Betroffene und ihre Angehörigen einen Schlaganfall, dessen häufigste Ursache die Verengung oder der Verschluss von hirnversorgenden Arterien ist. Jedoch gibt es oft Vorboten oder Risiken, die jeder kennen sollte.

Bei etwa 30 von 100.000 Einwohnern pro Jahr löst eine Blutung im Schädelinneren ähnliche Symptome wie bei einem Gefäßverschluss aus. Auch hier handelt es sich um eine Form des Schlaganfalls. Eine solche Hirnblutung geht einher mit plötzlich einsetzenden Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und neurologischen Ausfällen, häufiger auch mit Bewusstseinstrübung oder Bewusstseinsverlust. Gravierender Unterschied zum Schlaganfall durch Gefäßverschluss: Die Bewusstseinsstörung ist häufiger und ausgeprägter und geht nicht selten akut ins Koma über. Da sich der Schädel nicht ausdehnen kann, steigt bei einer Einblutung der Druck auf das Gehirn. Dies kann zur Schädigung der Hirnfunktionen und bis zum Tod führen, wenn nicht rasch und zielgerichtet behandelt wird.

Ursachen für eine Hirnblutung können beispielsweise angeborene Gefäßmissbildungen (Angiome), Aneurysmen oder Einrisse von Gefäßen sein. Bei einer Hirnblutung zerreißt oft ein kleines missgebildetes Gefäß innerhalb des Hirngewebes, weil es dem Blutdruck aufgrund einer fehlgebildeten Gefäßwand auf Dauer nicht standhält. 

Welche Therapien in der modernen Neuro-Intensivmedizin, Neurochirurgie und Neurologie zur Verfügung stehen und was für die Patienten unter der Voraussetzung einer optimalen Primär- und Rehabilitationsbehandlung zu erreichen ist, wird im Vortrag anhand von Fallbeispielen anschaulich und laienverständlich erklärt. Im Anschluss an den Vortrag steht Chefarzt Dr. Ulrich für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Der Vortrag ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Oktober


Dienstag, 4. Oktober, 18.00 Uhr

Möglichkeiten der Korrektur bei Fehlbildungen der Brust

  • Termin: Dienstag, 6. Oktober, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Prof. Dr. med. Henrik Menke, Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie
  • Thema: Möglichkeiten der Korrektur bei Fehlbildungen der Brust

Anomalien und Fehlentwicklungen der Brust empfinden die betroffenen Frauen aller Altersgruppen oft als erhebliche Einschränkung ihrer Lebensqualität.

Geringe Asymmetrien sind noch als normal zu bezeichnen, während stärkere Formen krankhaften Charakter haben. Sie sind meist Folge einer Fehlbildung im Bereich der sogenannten Milchleiste, aus der sich die Brust in der Pubertät zu entwickeln beginnt.

Die Fehlentwicklungen reichen von einseitiger Unter- bzw. Fehlentwicklung der eigentlichen Brust (sogenanntes Amazonensyndrom) bis zum gleichzeitigen Fehlen des großen Brustmuskels in Verbindung mit Fehlbildungen der Hand (Polandsyndrom mit Kurzfingrigkeit, Oligodaktylie oder Syndaktylie). Auch die Ausbildung einer extremen Brustgröße mit nachfolgenden körperlichen Beeinträchtigungen ist  hierzu zu zählen.

Bei der relativ häufigen „tuberösen Brustdeformität“, der sogenannten Schlauch- oder Rüsselbrust, kommt es zu Unterentwicklungen der unteren Brustabschnitte, Erweiterungen und Vorfällen des Brustwarzenkomplexes. Neben der sogenannten „Trichterbrust“ zählen auch Fehlentwicklungen der Brustwarze oder gar vollkommenes Fehlen einer Brustwarzenanlage zu den krankhaften Störungen.

Aber auch Männer können von Fehlbildungen der Brust betroffen sein, meist durch Ausbildung einer Pseudobrust (Gynäkomastie).

Prof. Dr. Henrik Menke, Chefarzt der Plastischen Chirurgie, gibt einen Überblick über die verschiedenen Formen der Brustentwicklungsstörungen und die vielfältigen Möglichkeiten, diese Fehlentwicklungen dauerhaft zu korrigieren. Im Anschluss steht er gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

Dienstag, 11. Oktober, 18.00 Uhr

Aktuelles aus dem Gefäßzentrum mit Ultraschalluntersuchung

  • Termin: Dienstag, 11. Oktober, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Prof. Dr. med. Arend Billing, Klinik für Gefäßchirurgie und Gefäßzentrum
  • Thema: Aktuelles aus dem Gefäßzentrum mit Ultraschalluntersuchung

Am Dienstag, den 11. Oktober 2016, dreht sich in der Patientenakademie des Sana Klinikums Offenbach alles um das Thema Gefäßerkrankungen.  Prof. Dr. med. Arend Billing,  Chefarzt der Gefäßchirurgie, erläutert die arteriellen Gefäßerkrankungen, deren Entstehung, Vorbeugung und die modernen Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung. Dabei geht es auch darum, wie wichtig eine individuell auf den jeweiligen Gefäßpatienten abgestimmte Behandlung ist und was jeder selbst dazu beitragen kann, um ein Fortschreiten der Gefäßerkrankung aufzuhalten. Prof. Billing zeigt zudem, wie eine potentielle Gefäßerkrankung mit Hilfe einer für den Patienten nicht belastenden Ultraschalluntersuchung erkannt bzw. ausgeschlossen werden kann.

Herz- und Gefäßerkrankungen stellen in Deutschland die Todesursache Nummer eins dar. Jeder Zehnte im Alter zwischen 55 und 65 Jahren leidet an einer arteriellen Verschlusskrankheit der Becken-Bein-Arterien, etwa 300.000 haben eine lebensgefährliche Aussackung der Bauchschlagader. Laut Schätzungen hat bereits jeder Dritte über 40 Jahre Arterienverkalkung. Dabei können durch frühzeitiges Erkennen und fachgerechte, individuell passende Behandlung Folgeschäden von Durchblutungsstörungen vermieden werden. Zu Schlaganfällen und Amputationen muss es also nicht kommen. Prof. Billing geht in seinem Vortrag auf die Schaufensterkrankheit, die Carotisstenose und das Bauchaortenaneurysma ein. Dabei erläutert er insbesondere auch die sogenannten interventionellen Techniken, mit deren Hilfe Gefäßverschlüsse von innen ohne offene Operation beseitigt werden können.

Prof. Billing ist endovaskulärer Spezialist mit langjähriger Erfahrung in der Aortenchirurgie, Bypasschirurgie sowie insbesondere den interventionellen Techniken. Er ist Sprecher des Gefäßzentrums Offenbach, das zu den größten Gefäßzentren Hessens zählt und für die Bevölkerung von Offenbach Stadt und Land eine Rundumversorgung in Sachen Gefäßmedizin bietet. Ein besonderer Schwerpunkt sind die minimal-invasiven Techniken einschließlich Aortenstentgraft und der umfassenden Behandlung der Schaufensterkrankheit.

Im Anschluss steht Prof. Billing gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

November



Dienstag, 1. November, 18.00 Uhr

Narkose: Wie geht das?

  • Termin: Dienstag, 1. November, 18.00 Uhr
  • Ort: Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referentin: Oberärztin Dr. med. Simone Klein
    Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
  • Thema: Narkose: Wie geht das?

Eine Operation steht bevor – und damit auch eine Narkose. Viele Patienten fürchten diesen Zustand der Bewusstlosigkeit mehr als den eigentlichen Eingriff und sind entsprechend verunsichert und verängstigt.

Ihnen gehen Fragen wie diese durch den Kopf:

·         Was erwartet mich bei der Narkose?

·         Was passiert eigentlich mit mir im OP und im Aufwachraum?

·         Welche Möglichkeiten stehen bei einer  modernen Narkoseführung zur Verfügung?

·         Beeinträchtigt die Narkose anschließend mein Wohlbefinden, und wenn ja: wie stark und wie
          lange?

·         Mit welchen Komplikationen muss ich möglicherweise rechnen und wie wird ihnen
          begegnet?

In ihrem Vortrag gibt Oberärztin Dr. Simone Klein Einblicke  in die Welt der Anästhesie und Narkose, um Ungewissheiten aufzuklären und unnötigen Sorgen und Ängsten vorzubeugen, ohne die möglichen Narkoserisiken zu verschweigen.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 15. November, 18 Uhr

Notfallmedizin

Termin:          Dienstag, 15. November 2016, 18 Uhr

Referent:       Dr. med. Daniel Kiefl

                        Chefarzt der Klinik für Interdisziplinäre Notfallmedizin

               

Ort:                 Helmut-Nier-Saal, Ebene 0, Sana Klinikum Offenbach

Thema:           Notfallmedizin

Für die meisten Menschen ist es ein Schreckensszenario, und jeder hofft, nie in solch eine Situation zu kommen. Dennoch kann es jederzeit und überall passieren: Ein Angehöriger bricht neben Ihnen zusammen oder erleidet einen Unfall - und von einem Moment zum nächsten ist Ihre Hilfe gefragt. Dass Wichtigste und gleichzeitig Schwierigste ist, in dieser Ausnahmesituation überlegt und richtig zu handeln.

 Aber wie reagiere ich angemessen bei einem medizinischen Notfall? Viele sind in dieser Ausnahmesituation oft sehr stark verunsichert, fühlen sich überfordert und wissen nicht, was sie tun und was sie besser vermeiden sollen. Wichtig ist in jedem Fall: Tun Sie etwas! Denn schnelles Handeln rettet Leben und hilft, Schlimmes zu verhindern.

 Dr. med. Daniel Kiefl, Chefarzt der Klinik für interdisziplinäre Notfallmedizin am Sana Klinikum Offenbach, erläutert das richtige Verhalten bei medizinischen Notfällen und  erklärt an praktischen Beispielen  den Weg eines Notfallpatienten vom Ort des Geschehens über den Einsatz des Rettungsdienstes bis zur Notaufnahme im Klinikum. Was zu welchem Zeitpunkt mit dem Patienten genau geschieht, wird ebenso vermittelt wie das richtige Verhalten von Patienten und Angehörigen.

 

Der Vortrag ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Dienstag, 29. November, 18 Uhr

Schaufensterkrankheit: Wissenswertes und Therapieansätze
  • Termin: Dienstag, 29. November, 18.00 Uhr
  • Ort: Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt und Ärztlicher Direktor
    Prof. Dr. med. Norbert Rilinger MBA
    Zentralinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin
  • Thema: Schaufensterkrankheit: Wissenswertes und Therapieansätze

„Einen Schaufensterbummel machen“, das klingt schön, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Und gerne verweilt man auch etwas länger bei den attraktiven Auslagen. Wenn man aber eher durch schmerzende Beine zum Stehenbleiben veranlasst worden ist, hat man möglicherweise ein schwerwiegendes Gesundheitsproblem - die sogenannte Schaufensterkrankheit, unter der etwa jeder Zehnte der über 55-Jährigen und jeder Fünfte der über 70-Jährigen in Deutschland leidet, Männer und Frauen zunehmend im gleichen Umfang.

Diese „periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK)“bringt  Durchblutungsstörungen der Beine mit sich. Sie machen sich durch Schmerzen bemerkbar, die beim Stehenbleiben, zum Beispiel  vor einem Schaufenster wieder deutlich nachlassen. Oft wird die Krankheit zunächst nicht wirklich ernst genommen. Dabei kann sie ohne sachkundige Behandlung zu schwerwiegenden Komplikationen führen: „Die Beschwerden nehmen dann in der Regel zu, da die Verengungen der Arterien voranschreiten. Es kann sogar zu einem kompletten Gefäßverschluss kommen. Neben immer stärkeren  Schmerzen drohen schließlich offene Stellen und Entzündungen an den Füßen – ja, im schlimmsten Fall die Amputation“, warnt Prof. Dr. med. Norbert Rilinger, Chefarzt des Zentralinstitutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin sowie Ärztlicher Direktor am Sana Klinikum Offenbach. Neben Alter, Geschlecht und erblicher Veranlagung stellen auch Rauchen, Bluthochdruck, zu hohe Blutfettwerte, Diabetes und Übergewicht eindeutige Risikofaktoren dar.

 „Am Sana Klinikum Offenbach stellt das Gefäßzentrum eine kompetente Anlaufstelle für betroffene Patienten dar. Unterschiedliche Spezialisten arbeiten dort Hand in Hand eng zusammen, sodass für jeden Patienten das für ihn beste Behandlungskonzept  umgesetzt werden kann“, so Rilinger. Im Rahmen der Patientenakademie am Sana Klinikum Offenbach am Dienstag, 29. November 2016 zeigt er, wie einfach eine Früherkennung ist, und wie gut sich die betroffenen Blutgefäße – dank moderner Bildgebung – zur Therapieplanung darstellen lassen. Er wird auch besonders auf die Möglichkeiten einer Katheterbehandlung eingehen und erläutern, warum diese Technik für die Behandlung von Gefäßengstellen oder -verschlüssen so schonend und gleichermaßen erfolgreich ist. Rilinger erläutert dabei auch, was jeder einzelne in seinem Lebensalltag dazu beitragen kann, um das individuelle Risiko für arterielle Durchblutungsstörungen zu senken.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Dezember


Dienstag, 13. Dezember, 18 Uhr

Neues aus der Fehlbiss-Chirurgie
  • Termin: Dienstag, 13. Dezember, 18.00 Uhr
  • Ort: Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Prof. Dr. med. Dr. Constantin Landes, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Thema: Neues aus der Fehlbiss-Chirurgie

Die vielfältigen Möglichkeiten einer modernen Kieferorthopädischen Chirurgie sind Thema der Patientenakademie am Dienstag, 13. Dezember um 18 Uhr im Sana Klinikum Offenbach.

 Kieferfehlstellungen - genetisch, funktionell oder durch Verletzung bedingt - führen  zu Fehl- oder Überbelastung einzelner Zähne und der Kiefergelenke oder zu eingeschränktem Kauen, Sprechen und Schlucken und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Schwerwiegende Fehlstellungen des Kiefers mit seinen hochkomplexen muskulären, nervalen und knöchernen Strukturen können vielfältige Beschwerden und starke Schmerzen hervorrufen.

Zur Korrektur einer Kieferfehlstellung bei Erwachsenen ist ein mit kieferorthopädischer Zahnbewegung kombinierter chirurgischer Eingriff die Lösung für ein sowohl funktionelles wie ästhetisches und auch langzeitstabiles Ergebnis. Schon kleine minimalinvasive kieferchirurgische Veränderungen können große Erfolge erzielen, sodass die Patienten nach der Korrektur wieder - oder auch erstmals - richtig und effektiv kauen, schlucken und sprechen können.

„Chronische Mundatmer, die nachts schnarchen, leben mit dem ständigen Gefühl, nicht ausreichend Luft durch die Nase holen oder auch beim Essen nicht richtig abbeißen zu können. Indem wir den Oberkiefer verbreitern und später vorverlagern und ggf. den Unterkiefer zurückverlagern kommt es zu einer Erweiterung der Nasenwege. Danach können die Betroffenen befreit durch die Nase atmen und beim Essen richtig zu- und abbeißen", erläutert Chefarzt Prof. Dr. Dr. Constantin Landes, Leiter der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, die Vorzüge seiner vielfach bewährten Behandlungsmethoden.

„Ähnliche Erleichterungen gibt es auch für Menschen, die einen sehr kleinen Unterkiefer haben und ihre Kiefergelenke ständig überlasten, weil sie beim Essen immer den Kiefer nach vorne schieben müssen. Schmerzhafte Kiefergelenkserkrankungen sind dann eine häufige Folge. Eine operative Vorverlagerung des Unterkiefers schafft jedoch rasche Abhilfe.“

 Kieferorthopädische Chirurgie beseitigt darüber hinaus störende durch Fehlbildungen des Kiefers bedingte Gesichtsasymmetrien (Gesichtsskoliosen) und Fehlstellungen wie sie in Verbindung mit Lippen-, Kiefer­ Gaumenspalten auftreten können, und bringt als funktionell-ästhetische Behandlung das Innere der Patienten mit dem Äußeren ins Gleichgewicht.

Prof. Landes wird in seinem Vortrag die Ursachen und Folgen einer Kieferfehlstellung und aktuelle chirurgische virtuelle Planungsmethoden und minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten zu ihrer Korrektur erläutern. Im Anschluss an den Vortrag steht er für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!