Patientenakademie - Klinikum Offenbach

 

Patientenakademie am Sana Klinikum Offenbach

Das Vortragsprogramm

Lichtdurchflutete Eingangshalle des Klinikum Offenbach

Unserer Patientenakademie informiert Sie über wichtige medizinische Themen und Krankheiten. Moderne Behandlungsmöglichkeiten werden verständlich vermittelt. Und nach den Vorträgen nehmen sich unsere Experten genügend Zeit, um mit Ihnen über Ihre persönliche Fragen zu sprechen und Sie individuell zu beraten.

Veranstaltungsbeginn: jeweils um 18.00 Uhr
Ort: Helmut-Nier Saal I + II, Klinikum Offenbach


Eine Anmeldung zur Teilnahme vorab ist nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei!

 

Januar 2017

Dienstag, 24. Januar, 18.00 Uhr

Leisten- und Nabelbruch - wann und wie sollte ich mich behandeln lassen?


  • Termin: Dienstag, 24. Januar 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten: Oberarzt Dr. med. Thomas Haist
    Chirurgie I, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Thema: Leisten- und Nabelbruch - wann und wie sollte ich mich behandeln lassen?

In Deutschland sind jährlich etwa 200.000 Menschen von einem Bauchwandbruch – sogenannte Hernie - betroffen. Deren Versorgung gehört mit 10 bis 15 Prozent aller Operationen zu den häufigsten Eingriffen der Allgemein- und Viszeralchirurgie. Die meisten Brüche treten dabei im Bereich der Leiste auf.

Minimalinvasive Operationsverfahren (Schlüssellochtechnik) und moderne Kunststoffnetze haben die Behandlungsmöglichkeiten in den letzten Jahren deutlich verbessert. Das eingesetzte Operationsverfahren kann heute den individuellen Gegebenheiten des Patienten angepasst werden, so dass bei der Hernienchirurgie von einer „maßgeschneiderten Operation“ gesprochen werden kann.

Oberarzt Dr. Thomas Haist wird über die Entstehung von Hernien und die von ihnen ausgehenden Risiken informieren. Er erläutert anschaulich, wann welche Weichteilbrüche behandelt werden sollten und welche Behandlungsmethoden heute möglich sind.

Im Anschluss an die Veranstaltung wird Dr. Haist gerne für Rückfragen zur Verfügung stehen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Februar

Dienstag, 7. Februar, 18.00 Uhr

Frei von Insulin durch neue Methoden in der metabolischen Chirurgie und interventionellen Endoskopie
  • Termin: Dienstag, 07. Februar, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referentin:   Leitende Oberärztin Dr. med. Christine Stier
    Klinik für Adipositas Chirurgie und Metabolische Chirurgie     
  • Thema: Frei von Insulin durch neue Methoden in der metabolischen Chirurgie und interventionellen Endoskopie

Die krankhafte Adipositas und in deren Folge der Diabetes Typ 2 nehmen in den letzten drei Jahrzehnten weltweit epidemieartige Ausmaße an. Beides führt  zudem zu weiteren Begleiterkrankungen. Herz-Kreislaufkrankheiten, wie Herzinfarkt und Schlaganfall, orthopädische Erkrankungen und Krebserkrankungen sind nur einige eindrückliche Beispiele, die aufzeigen, zu welch hoher Belastung der Gesundheitssysteme dies in naher Zukunft führen wird.

Aus diesem Grunde fokussierte sich die Forschungsgemeinschaft weltweit  auf die Aufklärung der Ursachen der Adipositas und deren Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse dieser Anstrengungen haben gezeigt, dass adipositaschirurgische Eingriffe derzeit die effektivste Maßnahme zur Therapie des Diabetes und aller weiteren Begleiterkrankungen darstellen. Dazu wurden im letzten Jahr zwei wegweisende Veröffentlichungen publiziert. Die Internationale Föderation für Adipositaschirurgie und Metabolische Chirurgie (IFSO) hat im September 2016 ein Statement veröffentlicht, in dem der therapeutische Effekt der Chirurgie auf alle Begleiterkrankungen beweisend erarbeitet wurde. Im Juni desselben Jahres wurde in der wissenschaftlichen Zeitschrift der amerikanischen Diabetesgesellschaft (ADA) ein Statement durch die internationalen Diabetesgesellschaften ratifiziert, das Adipositas- und Metabolische Chirurgie in das feste Behandlungsschema des Typ 2 Diabetes mit aufnimmt. Auch die Deutsche Diabetes Gesellschaft und die Deutsche Adipositas Gesellschaft haben dem zugestimmt.

Dr. Christine Stier, Oberärztin des Adipositaszentrums, stellt die verschiedenen adipositas-chirurgischen Operationen und neuere interventionelle endoskopische Verfahren vor und erläutert deren Ergebnisse. Im Anschluss an ihren Vortrag steht sie gerne noch für persönliche Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 21. Februar, 18.00 Uhr

Das Übergewicht geht nicht weg – welche Rolle spielt die Schilddrüse?

  • Termin: Dienstag, 21. Februar, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal, Erdgeschoss
  • Referent: Oberarzt Dr. Tilmann Kirchner
    MVZ Nukklearmedizin
  • Thema: Das Übergewicht geht nicht weg – welche Rolle spielt die Schilddrüse?

Starkes Übergewicht (Adipositas bzw. Adipositas permagna) spielt als Ursache der verschiedensten Krankheiten eine immer wichtigere Rolle. Neben Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes scheinen auch einige Krebserkrankungen mit einem zu viel an Pfunden verbunden zu sein.

Doch nicht immer muss ungesunde Ernährung oder Bewegungsmangel die Ursache für starkes Übergewicht sein. Auch Schilddrüsenerkrankungen können dazu führen, dass der Zeiger der Waage nach oben klettert oder die Pfunde nicht purzeln wollen. Naheliegend scheint daher die Überlegung, dass die Schilddrüse als wichtigstes Steuerelement unseres Stoffwechsels hier eine "gewichtige" Rolle spielt.

Umfangreiche eigene Daten, die wir durch eine enge Zusammenarbeit mit unserer Klinik für Adipositaschirurgie gewinnen konnten, weisen dabei zumindest bei einem nicht unwesentlichen Teil der Patienten mit Adipositas auf eine Störung der Schilddrüsenhormonwirkung hin.

Doch welche konkrete Rolle spielt die Schilddrüse bei starkem Übergewicht?  Dr. Kirchner wird in seinem Vortrag sowohl auf die Ursachen und Symptome als auch über die Diagnoseverfahren und Therapieoptionen von Schilddrüsenkrankheiten eingehen.  

Im Anschluss an die Veranstaltung steht Dr. Kirchner gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

März 2017

Dienstag, 7. März, 18.00 Uhr

Möglichkeiten und Risiken der ästhetischen Brustvergrößerung

  • Termin: Dienstag, 7. März, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: CA Prof. Dr. med. Henrik Menke, Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Thema: Möglichkeiten und Risiken der ästhetischen Brustvergrößerung

Brustvergrößerungen zählen zu den häufigsten Eingriffen in der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Mehr als 20.000 Patienten werden jährlich operiert, meistens Frauen unter 25 Jahren. Das Interesse ist groß, der Kenntnisstand zum Thema aber gering. Auch Horrormeldungen nach Verwendung minderwertiger Implantate haben große Verunsicherung ausgelöst.

Prof. Dr. med. Henrik Menke, Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie, Schwerbrandverletztenzentrum und sehr erfahrener Plastischer und Ästhetischer Chirurg, gibt einen umfassend objektiven Überblick über die operativen Techniken, erläutert verwendete Implantate, und spricht auch über Langzeitfolgen und mögliche Risiken dieser beliebten Eingriffe. 

Im Anschluss an die Veranstaltung steht Prof. Menke gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 21. März 2017, 18.00 Uhr

Burn-out oder Depression – gibt es eine sinnvolle Unterscheidung?
  • Termin: Dienstag, 21. März 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Dr. med. Till Glauner
    Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Thema: Burn-out oder Depression – gibt es eine sinnvolle Unterscheidung?

Das Thema „Burnout“ wird derzeit intensiv und mit hoher Dynamik in der Öffentlichkeit diskutiert. Die „Ausgebrannten“ fühlen sich beispielsweise müde, überfordert, lustlos und durch körperliche Beschwerden beeinträchtigt.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) sieht aber in der Burnout-Diskussion erhebliche Verwirrungen und potenzielle Fehlentwicklungen. Denn obwohl etwa 1000 Publikationen pro Jahr zum Thema „Burnout“ erscheinen, sei es bisher nicht gelungen, sich auf eine normierte, einheitliche und verbindliche Begriffsbildung zu einigen. In Deutschland wird das Thema „Burnout“ vorrangig als Problem des Gesundheitssystems gesehen. In anderen Ländern wird es hingegen ausschließlich als Problem der Arbeitswelt, das heißt als ein Thema der Sozial- und Tarifpartner sowie der Arbeitspsychologie, verstanden.

Die DGPPN warnt vor einem unwissenschaftlichen und unkritischen Gebrauch des Begriffs „Burnout“ für nahezu sämtliche psychischen Störungen, die im Zusammenhang mit einer Arbeitsbelastung stehen. Vor allem drohe bei der Gleichstellung des schweren und oft lebensbedrohlichen Krankheitsbildes der Depression mit dem Krankheitsbild Burnout eine gefährliche Unter- oder Fehlversorgung der Betroffenen.

Dr. Glauner greift in seinem Vortrag Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Burnout und Depression auf und erläutert vor allem Behandlungsmöglichkeiten mit dem Schwerpunkt Depression.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich

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Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 28. März 2017, 18.00 Uhr

Weibliche Inkontinenz – Konservative und operative Therapieformen bei Harninkontinenz und Senkungszuständen

  • Termin: Dienstag, 28. März 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referentinnen:Dr. med. Ulrike Matthes
    Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
    Dr. med. Claudia Schneider
    Oberärztin der Klinik für Urologie und Kinderurologie 
  • Thema: Weibliche Inkontinenz – Konservative und operative Therapieformen
     bei Harninkontinenz und Senkungszuständen

Über fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden an ungwolltem Urinverlust. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer – dies betrifft nicht aber nicht nur ältere Damen, sondern auch junge Frauen, z.B. nach einer schweren Geburt oder bei neurologischen Erkrankungen.


Obwohl es sich dabei um ein weitverbreitetes Leiden handelt, wird darüber stets ungern gesprochen. Aus Schamgefühl vertrauen sich viele Betroffene noch nicht einmal ihrem behandelnden Arzt an. Dabei ist bei etwa 90 Prozent der Fälle eine vollständige Heilung, zumindest aber eine deutliche Besserung der Beschwerden möglich.


Die Urogynäkologie beschäftigt sich mit Inkontinenz sowie Lageveränderungen der Genitalorgane (Senkung). Daher ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Urologie und Gynäkologie optimal, um für jede Patientin die richtige und erfolgreiche Therapieform zu finden. Wichtig ist es, die Ursache und genaue Form der Inkontinenz festzustellen, wofür zum Teil spezielle Untersuchungstechniken nötig sind. Wo konservative Behandlungsmethoden nicht ausreichen, sollten sich die Patientinnen auch über die Möglichkeiten einer operativen Therapie informieren.


Die Oberärztinnen werden im Rahmen der interdisziplinären Veranstaltung die unterschiedlichen Inkontinenzformen erläutern und sowohl die konservativen als auch die operativen Behandlungsmethoden erläutern.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

April 2017

Dienstag, 25. April 2017, 18 Uhr

Neues aus dem Gefäßzentrum

  • Termin: Montag, 25. April 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten:  Dr. med. Vanessa Tirneci  
                            Oberärztin und Sektionsleiterin Angiologie
                            Udo Warkotsch
                            Leitender Oberarzt
                         Chirurgie IV - Gefäßchirurgie und Gefäßzentrum
  • Thema: Neues aus dem Gefäßzentrum

Schwillt ein Bein plötzlich an, kann dies Anzeichen einer Thrombose sein: in einer Vene hat sich ein Blutgerinnsel gebildet, es verschließt die Vene teilweise oder verstopft sie vollständig sodass der Rückfluss des Blutes zum Herzen behindert ist. Am häufigsten betroffen sind die tiefen Bein- und Beckenvenen. Je nachdem, an welcher Stelle der Thrombus sitzt, kommt es zu einem mehr oder weniger ausgeprägten Blutstau, der sich durch ziehende Schmerzen sowie durch eine Schwellung und Überwärmung äußert und sogar zu einem dauerhaft dicken Bein führen kann. Ist der Blutabstrom dauerhaft behindert, können sich daraus Geschwüre bilden: das sogenannte „offene Bein“. Es kommt zu Wunden, die einfach nicht heilen wollen.

Daher sucht man nach Möglichkeiten, dieses Risiko zu minimieren. In ihrem Vortrag erläutern die Angiologin Dr. Vanessa Tirneci und der Leitende Oberarzt der Gefäßchirurgie, Udo Warkotsch, neue Ansätze, um Thromben aufzulösen bzw. den Blutabstrom in der Vene wiederherzustellen.

Im Anschluss an ihre Vorträge stehen Dr. Vanessa Tirneci und Udo Warkotsch gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Mai 2017

Dienstag, 09. Mai 2017, 18:00 Uhr

Die Keime im Griff – über den Umgang mit MRSA und anderen Problemkeimen
  • Termin: Dienstag, 09. Mai 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Dr. med. Jörg Schulze
    Institut für Labordiagnostik und Krankenhaushygiene
  • Thema: Die Keime im Griff – über den Umgang mit MRSA und anderen Problemkeimen

„Die Wunderwaffe Antibiotikum wird immer stumpfer.“ Seit einigen Jahren weisen Krankenhäuser und medizinische Fachgesellschaften darauf hin, dass ständig mehr Bakterien gegen die Wirkung von Standard-Antibiotika unempfindlich und damit zu Problemkeimen werden. Gegen sie helfen nur noch sogenannte Reserveantibiotika. Aber die Keime entwickeln auch hier zunehmend Resistenzen.

Die Veranstaltung wird über diese Keime informieren und erklären, dass die Besiedlung mit einem solchem Erreger keine „Infektion“ darstellt: Diese Keime kann jeder etwa über Nahrungsmittel aufnehmen und dann beispielsweise im Darm beherbergen. Für den Gesunden stellen sie kein Problem dar, können aber kann für schwerkranke Menschen mit einem stark geschwächten Immunsystem gravierende Folgen haben. Wenn bei ihnen die körpereigene Abwehr versagt, können krankmachende Erreger leichter in den Körper eindringen. Wenn diese Keime dann auch noch gegen Antibiotika resistent sind, ist eine wirksame Behandlung deutlich erschwert.

Die Veranstaltung ist eingebettet in die Ausstellung „Keine Keime“, die Patienten und Besucher des Sana Klinikums Offenbach darüber informiert, was jeder über Hygiene, Antibiotika und Keime wissen sollte. Das Klinikum will damit auch Horrormeldungen entgegengetreten, die  Krankenhäuser grundsätzlich als Keimquellen darstellen.

Das SANA Hygienecockpit stellt für jedes Krankenhaus der Sana Kliniken AG dar, wie häufig solche Erreger dort vorzufinden sind. (https://www.klinikum-offenbach.de/ihr-aufenthalt/hygiene/hygiene-cockpit.html). Zu ausgewählten Zeiten stehen auf der Ausstellung Mitarbeiter der Krankenhaushygiene als Ansprechpartner zur Verfügung zur Verfügung und demonstrieren mit Hilfe einer UV-Leuchte die Wirksamkeit von Desinfektionsmitteln.

Im Anschluss steht der Sana Experte gerne für Fragen und soweit möglich auch für individuelle Beratungen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 


Dienstag, 23. Mai 2017, 18.00 Uhr

Neue Aspekte in der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen

  • Termin: Dienstag, 23. Mai 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Leitender Oberarzt Dr. med. Fabian Schön
    Chirurgie I - Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Thema: Neue Aspekte in der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Juni 2017

Dienstag, 13. Juni 2017, 18.00 Uhr

Möglichkeiten der Bewegungsunterstützung in der häuslichen Umgebung
  • Termin: Dienstag, 13. Juni 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Claudia Schmidt
    Kinaesthetics Trainerin Stufe III in der Pflege und Pflegende Angehörige
    Bildungszentrum Sana Klinikum Offenbach
  • Thema: Möglichkeiten der Bewegungsunterstützung in der häuslichen Umgebung

Menschen, die einen Angehörigen pflegen, bewältigen in ihrem Alltag die doppelte Aufgabe, für die Lebensqualität des pflegebedürftigen Menschen und für die eigene Gesundheit zu sorgen: Sie führen einerseits ihr eigenes Leben, andererseits helfen sie dem pflegebedürftigen Menschen bei der Verrichtung alltäglicher Aktivitäten, wie beim Aufstehen, Waschen, Ankleiden, Essen.

Diese zweifache Herausforderung kann leicht zu einer Überforderung werden und die Gesundheit aller Beteiligten beeinträchtigen. Das Programm „Kinaesthetics für pflegende Angehörige“ bietet wirksame Hilfe zur Bewältigung des häuslichen Pflegealltags und steht im Mittelpunkt der Informationsveranstaltung. Die Teilnehmer erhalten einen Einblick in die Grundlagen und Wirkung von Kinaesthetics (Bewegungswahrnehmung) und erfahren, wie wichtig es besonders bei der Pflege ist, die eigene Bewegung bewusst wahrzunehmen und zu beeinflussen.

Vorgestellt werden Schulungsangebote mit den aktuellen Techniken und Kriterien für die Entscheidung, ob man ein Schulungsangebot nutzen möchte. Im Anschluss an den Vortrag steht Claudia Schmidt gerne für weitere Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 20. Juni 2017, 18.00 Uhr

Was können wir gegen Arthrose machen?
Das Offenbacher Therapie-Konzept


  • Termin: Dienstag, 20. Juni 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent:  Sektionsleiter Endoprothetik Dr. med. Patrick Mouret,
    Chefarzt PD Dr. med. Richard Martin Sellei
    Chirurgie II - Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie
  • Thema: Was können wir gegen Arthrose machen?  Das Offenbacher Therapie-Konzept

Arthrose bedeutet degenerative Gelenkerkrankung oder auch kurz: Gelenkabnutzung. Schätzungsweise über fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden darunter. Damit ist die Arthrose die am meisten verbreitete Gelenkerkrankung überhaupt und zählt zu den großen deutschen Volkskrankheiten. Da es sich meist um eine Verschleißerkrankung handelt, leiden vor allem Menschen mit zunehmendem Alter unter den oft erheblichen Schmerzen einer Arthrose. Aber auch jüngere Menschen können davon betroffen sein. „Leider gibt es bislang kein Medikament, das eine Arthrose stoppt oder wieder heilen kann“, betont der Sektionsleiter Endoprothetik am Sana Klinikum Offenbach, Dr. med. Patrick Mouret. Aber es gibt verschiedene konservative und auch operative Behandlungsmöglichkeiten, die den Betroffenen deutliche Besserung bringen. Der Spezialist weiß aber aus Erfahrung, dass die korrekte Behandlung der Arthrose auf eine ganzheitliche und altersgerechte Versorgung angewiesen ist. „Genau darauf bezieht sich unser „Offenbacher Konzept“, dass wir in den letzten drei Jahren weiterentwickelt haben“, so Mouret.

„Während bei älteren Betroffenen die Arthrose der großen Gelenke wie der Schulter-, Hüfte- und Kniegelenk häufig zunächst gut durch eine konservative Behandlung mit krankengymnastischen Übungen, einer Gewichtsreduktion sowie Orthesen-Versorgung zu behandeln ist, sind bei jüngeren Patienten oft eine Arthroskopie und Knorpelchirurgische Eingriffe sinnvoll. Am Sana Klinikum Offenbach stehen dafür verschiedenste Diagnoseverfahren bereit. Aber dem Experten-Team ist besonders bei größeren Defekten, eine Analyse der biomechanischen Belastung und Achsgeometrie wichtig. Und letztlich gilt es, so Mouret, neben den individuellen, operativen Therapieoptionen auch schwerwiegende Nebenerkrankungen wie Diabetes, Übergewicht oder Nikotingenuss abzuwägen. Denn der Erfolg einer endoprothetischen Versorgung beginne mit der richtigen Indikation, so Mouret, die individuell für den Patienten bestimmt werden muss. Mouret informiert über verschiedene Prothesenarten und die entsprechenden Einsetzverfahren. Dabei spricht er auch über besondere Herausforderungen der verschiedenen Gelenke im Körper. Mouret und der Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am Sana Klinikum, Dr. med. Richard Sellei, zeigen mögliche Grenzen einer endoprothetischen Behandlung auf, und gehen auf die große Bedeutung eines gut eingespielten, interdisziplinären Expertenteam in der Versorgung ein. Denn insbesondere bei komplexeren Erkrankungen und mit zunehmenden Alter kann einem Betroffenen so durch den engen und schnellen  Austausch zwischen Endoprothetiker, Chirurg,  Kardiologie und Intensivmediziner wie im Sana Klinikum eine optimale Versorgung angeboten werden. Gerne stehen die beiden Referenten auch für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

August 2017

Dienstag, 01. August 2017, 18.00 Uhr

Narkose: Wie geht das?
  • Termin: Dienstag, 01. August 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referentin: Oberärztin Dr. med. Simone Klein
    Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
  • Thema: Narkose: Wie geht das?

Eine Operation steht bevor – und damit auch eine Narkose. Viele Patienten fürchten diesen Zustand der Bewusstlosigkeit mehr als den eigentlichen Eingriff und sind entsprechend verunsichert und verängstigt.

 Ihnen gehen Fragen wie diese durch den Kopf:

·         Was erwartet mich bei der Narkose?

·         Was passiert eigentlich mit mir im OP und im Aufwachraum?

·         Welche Möglichkeiten stehen bei einer modernen Narkoseführung zur Verfügung?

·         Beeinträchtigt die Narkose anschließend mein Wohlbefinden, und wenn ja: wie stark und wie
          lange?

·         Mit welchen Komplikationen muss ich möglicherweise rechnen und wie wird ihnen
          begegnet?

In ihrem Vortrag gibt Oberärztin Dr. Simone Klein Einblicke in die Welt der Anästhesie und Narkose, um Ungewissheiten aufzuklären und unnötigen Sorgen und Ängsten vorzubeugen, ohne die möglichen Narkoserisiken zu verschweigen.

Im Anschluss an den Vortrag steht Dr. Klein für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Der Vortrag ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 15. August 2017, 18 Uhr

Inkontinenzbehandlung bei Mann und Frau

  • Termin: Dienstag, 15. August 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten: Oberärztin Dr. med. Claudia Schneider
    Klinik für Urologie und Kinderurologie
  • Thema:       Inkontinenzbehandlung bei Mann und Frau

Mehr als fünf Millionen Menschen leiden in Deutschland an Beckenbodenbeschwerden verbunden mit ungewolltem Urinverlust. Während im jungen und mittleren Alter in erster Linie Frauen unter unwillkürlichem Urinabgang leiden, nähert sich bei den über 65-Jährigen Männer und Frauen die Zahl der Betroffenen an.

Sie sind massiv in ihrem täglichen Leben eingeschränkt, aber die wenigsten sprechen darüber, denn Inkontinenz gilt als derart intimes und unangenehmes Problem, dass sich viele Patienten aus Schamgefühl sogar aus dem sozialen Leben zurückziehen und sich noch nicht einmal ihrem behandelnden Hausarzt anvertrauen. Dabei ist in etwa 90 Prozent der Fälle eine vollständige Heilung, zumindest aber eine deutliche Besserung der Beschwerden möglich.

Am Sana Klinikum Offenbach behandelt die Urologische Klinik von Prof. Dr. med. Michael Lein sowohl weibliche als auch männliche Inkontinenz und bietet für diese Erkrankung eine spezielle Kontinenzsprechstunde an. Mithilfe modernster Medizintechnik und Untersuchungsmethoden erfolgt eine exakte Diagnose und mit der eine individuell passende Behandlung möglich ist.

Wie bei jeder anderen Krankheit auch, sind eine frühe Diagnostik und konsequente Therapie die beste Voraussetzung für nachhaltige Heilung. Für die Betroffenen heißt dies, rechtzeitig einen Arzt ins Vertrauen zu ziehen und ohne Scham über die Beschwerden zu sprechen. Ärzte unterscheiden verschiedene Formen der Harninkontinenz. Die häufigsten sind die Belastungs- und die Dranginkontinenz sowie die Misch- und die Überlaufinkontinenz.

Bei Frauen sind oft eine Schwächung des Beckenbodens, z.B durch Alterungsprozesse oder Schädigung im Rahmen von Operationen, Schwangerschaften oder Geburten sowie Reizzustände, z.B durch chronische Entzündungen ursächlich. Bei Männern hingegen spielen häufiger Prostatavergrößerung oder Schädigungen nach Prostatakrebsoperationen oder Bestrahlungen eine Rolle. Auch neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder Multiple Sklerose können sowohl bei Männern als auch bei Frauen eine Inkontinenz verursachen. Es ist wichtig, dass der Arzt herausfindet, um welche Form von Inkontinenz es sich handelt – zum einen, um der Ursache auf die Spur zu kommen, zum anderen, um die richtige Therapie zu finden.

Im ersten Schritt sollte die Inkontinenz mit konservativen Therapiemöglichkeiten, also nichtoperativ, behandelt werden. Das in vielen Fällen geschwächte Bindegewebe im Beckenbodenbereich kann durch ein gezieltes Beckenbodentraining gestärkt werden, das zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden führt. Auch Medikamente können zur Therapie eingesetzt werden. Erst wenn alle nicht-operativen Therapiemöglichkeiten keinen Behandlungserfolg erzielt haben, sollte man einen operativen Eingriff in Betracht ziehen.

Bei Männern mit vergrößerter Prostata und irritativen Beschwerden oder Überlaufinkontinenz kann z.B. eine transurethraler Prostataresektion (,,Prostataausschälung'') helfen  erläutert Dr. med. Claudia Schneider, Oberärztin und Leiterin der Kontinenzsprechstunde.

Bei Frauen kann häufig schon das Einsetzen eines sogenannten spannungsfreien Bandes (TVT) ausreichen, um die Kontinenz wieder herzustellen. „Das ist ein kleiner, minimalinvasiver Eingriff, den wir sehr häufig durchführen und mit dem wir Erfolgsquoten von über 90 Prozent erzielen“, so Dr. Schneider. „Die Patientinnen gewinnen deutlich an Lebensqualität zurück und können in Beruf und Alltag wieder ohne Beeinträchtigungen leben.“

Bei Dranginkontinenz können Medikamente, Elektrostimulation oder eine Botoxtherapie helfen.

Im Rahmen der Patientenakademie wird Oberärztin Dr. Schneider am Dienstag, 15. August um 18 Uhr im Helmut-Nier-Saal (Sana Klinikum Offenbach, Ebene 0) die unterschiedlichen Inkontinenzformen bei Mann und Frau und die Möglichkeiten ihrer konservativen und operativen Behandlung in einem Vortrag erläutern.

Im Anschluss steht sie gerne zur Diskussion und Beantwortung persönlicher Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 22. August 2017, 18.00 Uhr

Was, wenn ich nicht mehr selbst entscheiden kann? Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuung

  • Termin: Dienstag, 22. August 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten: Jens Rüger
    Richter am Amtsgericht Offenbach
  • Thema: Was, wenn ich nicht mehr selbst entscheiden kann?
    Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuung

„Was passiert mit mir, wenn ich nicht mehr selbst entscheiden kann?“ Diese Frage stellen sich besonders häufig ältere Menschen. Vielleicht befürchten sie, bei nachlassendem Gedächtnis dem täglichen Papierkrieg nicht mehr gewachsen zu sein. Oder sie sind infolge körperlicher Beeinträchtigungen einfach zu erschöpft dazu. Auch Menschen mit Behinderungen oder psychischen Krankheiten sind oft in besonderer Weise betroffen. Aber letztlich kann jeder von uns in jedem Lebensalter schon morgen schwer verletzt auf einer Intensivstation liegen.

Wer also entscheidet dann für mich? Und was entscheidet er? Sind meine Wünsche dann überhaupt noch etwas wert? Nimmt man mir das Geld ab? Muss ich in ein Altenheim? Was kann ich selbst tun, um vorzusorgen?

Richter Jens Rüger ist am Amtsgericht in Offenbach seit neun Jahren auf Betreuungsrecht spezialisiert und kennt die Probleme aus erster Hand. In seinem Vortrag erklärt er die Bedeutung Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung und gibt Tipps, worauf Sie dabei achten sollten. Daneben möchte er Ängste gegenüber der gesetzlichen Betreuung abbauen, die eben gerade nicht zu Entmündigung und Bevormundung führen soll.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 29. August 2016, 18.00 Uhr

Schlaganfall – kann ich ihn verhindern?

  • Termin: Dienstag, 29. August 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Leitender Oberarzt Dr. med. Karl-Heinz Henn
    Neurologische Klinik mit Stroke Unit
  • Thema: Schlaganfall – kann ich ihn verhindern?

Schlaganfälle gehören zu den häufigsten Erkrankungen in der Neurologie. Schlaganfallerkrankungen sind heutzutage besser behandelbar, insbesondere wenn Patienten möglichst frühzeitig in eine qualifizierte Klinik mit Stroke Unit zur Aufnahme kommen. Dann besteht die Möglichkeit ein verursachendes Blutgerinnsel wieder aufzulösen und völlige Beschwerdefreiheit zu erreichen.

Noch wichtiger ist die Vorbeugung von Schlaganfallerkrankungen. Neben nicht beeinflussbaren Risikofaktoren (zum Beispiel Alter) gibt es auch Risikofaktoren, die einer Behandlung zugänglich sind. Das Erkennen und Behandeln dieser Risikofaktoren stellt eine Möglichkeit der Vorbeugung dar.

Dabei ist eine gute Mitarbeit des Patienten wichtig. Es gibt viele Gefäßrisikofaktoren, die zwar behandelbar sind, häufig aber vom Patienten nicht ausreichend wahrgenommen werden.

Die arterielle Hypertonie, der Diabetes mellitus sowie eine Fettstoffwechselstörung stellen Risikofaktoren dar, die zunächst für den Patienten keine erkennbaren Beschwerden machen. Erst Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Durchblutungsstörungen der Beine führen zu dem Patienten spürbaren Beeinträchtigungen.

In seinem Vortrag möchte Dr. Henn darüber informieren, welche Möglichkeiten es gibt die Gesundheit zu erhalten und das Risiko für einen Schlaganfall – aber auch eine andere Gefäßerkrankung –  zu senken.

Wir wollen dass Sie gesund bleiben.

Im Anschluss steht Dr. Henn gerne für Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

September 2017

Dienstag, 12. September 2017, 18.00 Uhr

Über 100 Jahre Strahlentherapie – eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft

  • Termin: Dienstag, 12. September 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Prof. Dr. med. Peter Niehoff
    Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie
  • Thema: Über 100 Jahre Strahlentherapie  –  
    eine Erfolgsgeschichte mit Zukunft

Kaum ein anderes Fach der Medizin hat in den letzten 20 Jahren so an Bedeutung gewonnen, wie die Strahlentherapie. Die rasante technische Entwicklung hat zu einer enormen Verbesserung der Therapie durch Erhöhung der Präzision und Verringerung der Nebenwirkungen bei der Behandlung krebskranker Patienten geführt.

Der Chefarzt der Strahlenklinik am Sana Klinikum Offenbach, Prof. Peter Niehoff, spricht über die Erfolgsgeschichte der Strahlentherapie – von den Anfängen bis hin zur Entwicklung zu einer hochpräzisen und technisch aufwendigen Behandlungsmethode. Dabei wird er auch auf die modernen Möglichkeiten einer organschonenden Strahlentherapie eingehen.

Seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen im Jahr 1895 durch Wilhelm Konrad Röntgen und der Anwendung der ersten strahlentherapeutischen Verfahren im Jahr 1896 durch den Wiener Arzt Leopold Freund, hat sich die Strahlentherapie zu einem essentiellen Bestandteil der Krebsbehandlung entwickelt. Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Partner in der Onkologie geworden und bietet für viele Patienten vielversprechende Behandlungsmethoden.

Neben bösartigen Erkrankungen bietet die Strahlentherapie aber auch Optionen für die schonende, häufig nahezu nebenwirkungsfreie Therapie gutartiger Erkrankungen wie z.B. Arthrosen oder anderen entzündlichen Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Im Anschluss an seinen Vortrag steht Prof. Niehoff gerne für Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 19. September 2017, 18 Uhr

Sturzprophylaxe – Hilfe für mehr Patientensicherheit - Darüber sprechen hilft!
  • Termin: Dienstag, 19. September 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Manfred Schmidt
    Diplom-Pflegepädagoge an der Akademie für Pflegeberuf am Sana Klinikum Offenbach
  • Thema: Sturzprophylaxe – Hilfe für mehr Patientensicherheit
    Darüber sprechen hilft!

Welchen Beitrag eine gelungene Sturzprophylaxe in einem Klinikum spielt und welchen Beitrag Sturzprophylaxe zu mehr Patientensicherheit leisten kann, das ist Thema der zusätzlichen Patientenakademie am 19. September um 18 Uhr im Sana Klinikum Offenbach. „Sturzprophylaxe oder auch -prävention fasst alle Maßnahmen zusammen, die entweder das Sturzrisiko reduzieren, Stürzen vorbeugen oder die Folgen eines Sturzes mildern“, sagt der Referent des Abends, der Diplom-Pflegepädagoge Manfred Schmidt. Er spricht in seinem Beitrag sowohl über Sturzursachen und Sturzrisiken und als auch über Ansätze, wie jeder selbst die eigene Sturzgefährdung einschätzen kann.

Es wird also diesmal aktiver zu gehen in der Patientenakademie im Sana Klinikum Offenbach: Alle Besucher können direkt im Rahmen des Vortrages einen ersten „Selbsttest“ machen. Schmidt betont: „Als Folge der rund fünf Millionen Stürze älterer Menschen pro Jahr kommt es jährlich zu 250.000 Knochenbrüchen, oder anders ausgedrückt: Bei hundert Stürzen älterer Menschen, kommt es bei fünf Fällen zu einer Fraktur.“ Er ist sicher, dass viele der Unfälle hätten vermieden werden können, hätte man die Sturzrisiken besser gekannt und mit den Angehörigen mehr über die lauernden Gefahren gesprochen. Schmidt zeigt außerdem verschiedene Übungen, die Betroffene zur Sturzprävention trainieren können und wer möchte, kann diese direkt vor Ort ausprobieren. Im Anschluss an seinen „Mitmach“-Vortrag steht Manfred Schmidt gerne für Fragen zur Verfügung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos – eine Anmeldung nicht erforderlich.

Das über etwas sprechen hilft, gilt für das Leben ganz allgemein genauso wie für das optimale Zusammenwirken der verschiedenen Bereiche in einem Krankenhaus. „Ärzte und Pflegende müssen sich gut abstimmen. Aber auch die Patienten sollten stets achtsam sein mit sich und wenn möglich den sie betreuenden Menschen mitteilen, wie stand- und gehsicher sie sind“, so Schmidt. „Wenn Schweigen gefährlich ist – Kommunikation im Gesundheitswesen“ ist auch das diesjährige Leitthema des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) und seiner internationalen Partner. Diese rufen im September in diesem Jahr zum dritten Mal den Internationalen Tag der Patientensicherheit aus, in dessen Rahmen auch die Patientenakademie stattfindet.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 26. September 2017, 18.00 Uhr

Dauerhaftes Nierenversagen – eine Einführung in die Nierenersatzverfahren

  • Termin: Dienstag, 26. September 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Oberarzt Dr. med. Alexander Bentjen
    Medizinische Klinik III
    Klinik für Nieren-, Bluthochdruck- und Rheumaerkrankungen
  • Thema: Dauerhaftes Nierenversagen – eine Einführung in die Nierenersatzverfahren.

Die Nieren sind der Filter unseres Körpers. Sie schwemmen Giftstoffe und Endprodukte des Stoffwechsels über den Harn aus, regulieren den Flüssigkeits-, Säure-Basen- und Elektrolythaushalt und haben wesentlichen Einfluss auf den Blutdruck. Funktionieren sie nicht mehr richtig, kann es tödlich enden. Bei jedem Gang zur Toilette werden wir an die lebenswichtige Funktion erinnert; dennoch bleiben Erkrankungen der Niere oft unbemerkt. Manchmal auch über Monate und Jahre hinweg unbehandelte Nierenprobleme können zu einem akuten oder gar einem dauerhaften irreversiblen Nierenversagen führen - einer lebensbedrohlichen Erkrankung, die ohne den Einsatz von Nierenersatzverfahren wie Dialyse zum Tode des Betroffenen führen kann.

Über die unterschiedlichen Formen des Nierenversagens, seine Ursachen und Symptome sowie die Möglichkeiten einer Prävention wird Oberarzt Dr. Alexander Bentjen von der Klinik für Nieren-, Bluthochdruck- und Rheumaerkrankungen am Sana Klinikum sprechen. Schwerpunkt seines Vortrages sind neben den verschiedenen Nierenersatzverfahren auch die Chancen zur Früherkennung einer Nierenerkrankung.

Hämodialyse und Peritonealdialyse als gleichberechtigte Verfahren werden vorgestellt und erläutert werden. Vor- und Nachteile des jeweiligen Verfahrens werden betrachtet. Zur Sprache kommen wird auch die Nierentransplantation als potentiell optimales, aber nicht für alle Patienten geeignetes Verfahren.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Oktober 2017

Dienstag, 10. Oktober 2016, 18.00 Uhr

Nach dem Darmkrebs – wie geht es weiter?

  • Termin: Dienstag, 10. Oktober 2017, 18.00 Uhr
  • Ort:Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Oberärztin Dr. med. Ulrike Wauer
    Chirurgie I - Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Thema: Nach dem Darmkrebs – wie geht es weiter?

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 24. Oktober 2017, 18.00 Uhr

Aktuelle Themen der Frauengesundheit in allen Lebenslagen

  • Termin: Dienstag, 24. Oktober 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Prof. Dr. med. Christian Jackisch
    Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
  • Thema: Aktuelle Themen der Frauengesundheit in allen Lebenslagen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

November 2017

Dienstag, 7. November 2017, 18:00 Uhr

Technik in der Notfallmedizin: Wie High-Tech Ärzten hilft Leben zu retten
  • Termin: Dienstag, 07. November 2017, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt Dr. med. Daniel Kiefl
    Klinik für Interdisziplinäre Notfallmedizin
  • Thema: Technik in der Notfallmedizin:
    Wie High-Tech Ärzten hilft Leben zu retten

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 21. November, 18.00 Uhr

„… für Sie da“ – über die Aufgaben der Seelsorge im Krankenhaus

  • Termin: Dienstag, 21. November 2017, 18.00 Uhr
  • Ort:Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referenten: Team der Krankenhausseelsorge am Sana Klinikum Offenbach
  • Thema: „… für Sie da“ – über die Aufgaben der
    Seelsorge im Krankenhaus

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dezember 2017

Dienstag, 05. Dezember, 18.00 Uhr

Bandscheibenschäden und mögliche Behandlungen
  • Termin: Dienstag, 05. Dezember, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referentin: Leitende Oberärztin Dr. med. Elke Januschek
    Neurochirurgische Klinik und Ambulanz
  • Thema:Bandscheibenschäden und mögliche Behandlungen

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Dienstag, 19. Dezember 2017, 18.00 Uhr

Rückenschmerz bei Osteoporose: Was gibt es Neues?

  • Termin: Dienstag, 19. Dezember, 18.00 Uhr
  • Ort: Sana Klinikum Offenbach, Helmut-Nier-Saal 1 + 2
  • Referent: Chefarzt PD Dr. med. Richard Martin Sellei
    Chirurgie II  - Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie
  • Thema. Rückenschmerz bei Osteoporose: Was gibt es Neues?

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos - eine Anmeldung nicht erforderlich.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!